Technische Einzelheiten
- Beschreibung
- Skalen-Leitfaden
- Limitierte Auflage von 67 Modellen
- Entwickelt in Partnerschaft mit Type 7
- Basierend auf dem Chassis 001R, das von Rico Steinemann, Dieter Spoerry, Jo Siffert und Charles Vögele während der Langstrecken-Weltrekordversuche von Porsche in Monza vom 31. Oktober bis 3. November 1967 gefahren wurde
- Die Weathering-details wurden von Kunsthandwerkern in Bristol anhand von Archivbildern präzise umgesetzt
- Modell im Maßstab 1:18, über 31 cm lang
- Hergestellt aus Materialien höchster Qualität
- Über 800 Stunden wurden für die Entwicklung des Basismodells benötigt
- Präzisionsgefertigte Teile: Gussteile, Fotoätzteile und CNC-gefräste Metallkomponenten
- Hergestellt anhand von Original-CAD-Konstruktionen, die aus einem Scan eines Originalfahrzeugs entwickelt wurden
- Präzisionsgefertigte Teile: Gussteile, Fotoätzteile und CNC-gefräste Metallkomponenten
- Originale Archivzeichnungen und Materialspezifikationen wurden vom Porsche Museum zur Verfügung gestellt
Wir freuen uns, Ihnen das nächste Modell unserer Serie von Rennwagen-Modellen im Maßstab 1:18 präsentieren zu können: Porsche 911 R Chassis 001R, aufgenommen direkt nach seinem Rekordlauf bei der Langstrecken-Weltmeisterschaft von Porsche. Am Steuer von Rico Steinemann, Dieter Spoerry, Jo Siffert und Charles Vögele stellte der 001R fünf Weltrekorde und 14 internationale Klassenrekorde auf und legte dabei 20.000 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 209 km/h zurück.
Dieses in Zusammenarbeit mit Type 7 entstandene, detailgetreue Modell des 911 R mit Patina ist auf nur 67 Stück limitiert. Jedes Exemplar wird von unseren Kunsthandwerkern in Bristol handbemalt und detailliert gestaltet, um den Schmutz und die Ablagerungen, die das Fahrzeug nach vier Tagen Dauereinsatz bedeckten, präzise nachzubilden. Die Kunstfertigkeit dieser Sonderedition unterstreicht unser Engagement für die Fertigung wunderschöner, handgefertigter Stücke, die den Geist und das präzise Erscheinungsbild legendärer Rennwagen perfekt einfangen. Das Basismodell wurde in Zusammenarbeit mit Porsche anhand von Daten eines digitalen Scans des Originalfahrzeugs entwickelt. Der Prototyp wurde anschließend von Porsche Classic eingehend geprüft, um absolute Detailtreue zu gewährleisten. Die Alterungsdetails werden von unseren Kunsthandwerkern mithilfe von Archivbildern präzise aufgebracht, um sicherzustellen, dass das fertige Modell eine perfekte Nachbildung des Originals nach seinem Rekordlauf ist.
Ein Maßstab für Puristen in der Porsche-Geschichte
Unter den vielen Meilensteinen in der Geschichte von Porsche nimmt der 911 R von 1967 eine einzigartige Stellung ein. Entstanden in einer Zeit rasanter Motorsportentwicklung, verkörperte er den unbedingten Willen des Unternehmens, die Grenzen des technischen Potenzials des 911 auszuloten. Leicht, puristisch und brutal effektiv – der 911 R destillierte Porsches Rennsportphilosophie in ihrer Essenz. Obwohl nur wenige Exemplare gebaut wurden, war sein Einfluss tiefgreifend: Er prägte Porsches Verständnis von Performance, beeinflusste zukünftige Rennwagen des 911 und gilt heute als eine der seltensten und begehrtesten Varianten in der Geschichte des Modells.
Den 911 über seine Grenzen hinaus treiben
Der 911 R entstand Mitte der 1960er-Jahre aus Porsches wachsendem Vertrauen in die 911-Plattform. Während sich das Unternehmen im Rennsport weiterhin auf speziell entwickelte Prototypen konzentrierte, machten die Erfolge von Privatfahrern bei Rallyes und Bergrennen deutlich, dass der 911 ein weitaus größeres Potenzial besaß. Ferdinand Piëch, der neu die Forschungs- und Entwicklungsabteilung leitete, setzte sich für die Idee eines ultraleichten, extrem leistungsorientierten 911 ein, der ausschließlich auf Performance ausgelegt war.
Porsches Hoffnung auf die Homologation des Wagens für GT-Wettbewerbe wurde schnell zunichtegemacht. Da die Produktionsanforderungen für ein Nischenmodell zu hoch waren, wurde der Plan auf eine limitierte Auflage von 20 Kundenfahrzeugen plus vier Prototypen reduziert. Dennoch erwies sich der 911 R sofort als konkurrenzfähig. Sein Debüt 1967 in Mugello brachte einen bemerkenswerten dritten Platz in der Gesamtwertung ein – hinter nur zwei Porsche-Prototypen – und er entwickelte sich bald zu einem beeindruckenden Fahrzeug bei Rallyes, Rundstreckenrennen und Bergrennen. Er demonstrierte eindrucksvoll, wie weit die 911-Plattform getrieben werden konnte, wenn sie von den Beschränkungen eines Serienfahrzeugs befreit wurde.
Designphilosophie und wichtige technische Details
Der 911 R wurde mit einem einzigen Ziel entwickelt: extreme Leichtbauweise. Eine reduzierte Stahlkarosserie, Karosserieteile aus Fiberglas, dünne Scheiben und ein minimalistischer Innenraum ergaben ein Leergewicht von rund 800 kg – eine deutliche Gewichtsersparnis von 230 kg gegenüber einem Standard-911 S. Im Innenraum wurde alles Überflüssige entfernt und durch leichte Scheel-Sitze, ein vereinfachtes Armaturenbrett und Fensterheber mit Zugbändern ersetzt.
Herzstück war der Zweiliter-Sechszylinder-Boxermotor Typ 901/22, abgeleitet vom Rennwagen 906, der 210 PS bei 8.000 U/min leistete – eine außergewöhnliche Leistung für ein so leichtes Fahrzeug. In Kombination mit einem Fünfganggetriebe, Rennfahrwerk, breiteren Rädern und einem 100-Liter-Langstreckentank bot der 911 R Fahrleistungen, die mit denen von reinrassigen Prototypen mithalten konnten. Schnell, puristisch und kompromisslos verkörperte er die bis dahin reinste Form des 911-Ethos von Porsche.
Monza – Der Weltrekord-Marathon
Der 911 R hatte sich bereits einen Namen als formidable Rennmaschine gemacht, doch sein entscheidender Moment kam Ende 1967 auf der Steilkurve von Monza. Was als lockeres Gespräch bei Bier zwischen den Schweizer Rennfahrern Rico Steinemann und Dieter Spoerry begann, entwickelte sich schnell zu einem kühnen Plan, eine Reihe von Langstreckenweltrekorden zurückzuerobern, die Porsche entglitten waren. BP Schweiz unterstützte das Vorhaben, Firestone stellte die Reifen, und zunächst wurde ein Porsche 906 für die 72-Stunden- und 96-Stunden-Herausforderungen ausgewählt.
Der Versuch begann vielversprechend, doch die extrem raue Betonkurve in Monza zerstörte schnell die Aufhängung des 906 und zwang ihn nach 20 Stunden zum Abbruch. Da die FIA-Regeln nur 48 Stunden für die Fortsetzung der Fahrt erlaubten, reagierte Porsche umgehend. Die Ingenieure in Zuffenhausen schickten drei 911 R los: einen als Rekordwagen, zwei als Ersatzteilspender. Einer wurde sogar über Nacht durch Frankreich gefahren, nachdem ihm die Einreise in die Schweiz aus Lärmgründen verweigert worden war.
Der Rekordversuch wurde am Abend des 31. Oktober fortgesetzt, diesmal erwies sich der 911 R als deutlich besser für die brutale Strecke von Monza geeignet. Das Wetter verschlechterte sich, die Sichtweite sank auf wenige Meter, die Vergaser vereisten, und dem Team gingen schließlich die Regenreifen aus, sodass Firestone per Hand Profilrillen in die Trockenreifen schneiden musste. Trotzdem ging es im gewohnten Rhythmus weiter: 90-Liter-Tankfüllungen, Windschutzscheibenreinigung, Fahrwerksprüfungen und unzählige Stunden Vollgasfahrten auf der steilen, schwach beleuchteten Steilkurve.
Nach vier Tagen unerbittlicher Anstrengung, trotz Nebel, Regen, Kälte und nahezu permanenter mechanischer Belastung, lieferte der 911 R ab. Er erzielte unglaubliche fünf neue Weltrekorde und 14 internationale Klassenrekorde über 15.000 Kilometer, 72 Stunden, 10.000 Meilen, 20.000 Kilometer und 96 Stunden – allesamt mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 209,23 km/h. Und das mit einem Fahrzeug, das nur wenige Tage zuvor noch in der Testwerkstatt in Zuffenhausen gestanden hatte, dessen Motor bereits die Spuren von 100 Stunden Volllast-Dynamometertests trug. Es war eine außergewöhnliche Leistung in Sachen technischer Robustheit und Fahrerausdauer, insbesondere da Chassis 001R bereits 100 Stunden harte Tests auf dem Prüfstand hinter sich hatte. Damit festigte der 911 R seinen Status als einer der außergewöhnlichsten jemals gebauten 911er.
Ein Zeugnis einer Legende
Dieses detailgetreue Modell des 911 R von 1967 im Maßstab 1:18 wurde in unseren Werkstätten in Handarbeit gefertigt und veredelt. Dabei wurden detaillierte Farb- und Materialvorgaben sowie originale CAD-Daten direkt aus dem Konstruktionsbüro von Porsche berücksichtigt. Darüber hinaus wurde es von unseren Ingenieuren und Designern eingehend geprüft, um eine absolut präzise Darstellung zu gewährleisten. Jedes Amalgam-Modell im Maßstab 1:18 wird in einer edlen schwarzen Box mit schützender Außenhülle geliefert. Das Modell steht auf einem polierten schwarzen Acrylsockel, der durch eine transparente Acryl-Staubschutzhaube geschützt ist. Im Sockel befindet sich eine Broschüre mit dem Echtheitszertifikat sowie Informationen und Begleitmaterial zum Fahrzeug. Der Modellname und das Original-Branding sind auf einer polierten Edelstahlplakette an der Vorderseite des Sockels angebracht.
Der Race Weathered Porsche 911 R ist auf eine Auflage von 67 Autos im Maßstab 1:18 limitiert.
Hinweis: Dies ist ein „Kerbside“-Modell und verfügt über keine beweglichen Teile.
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