Mercedes-Benz 300 SLR "Uhlenhaut Coupé" (1955)

1:8 MAßSTAB
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Technische Einzelheiten

  • Beschreibung
  • Skalen-Leitfaden
  • Limitiert auf 199 Stück
  • Lackierung: Silbergrau Metallic
  • Basierend auf „The Blue“, Chassis 00007/55
  • Modell im Maßstab 1:8, über 53 cm lang
  • Jedes Modell wird von einem kleinen Team von Kunsthandwerkern in Handarbeit gefertigt und montiert
  • Hergestellt aus hochwertigsten Materialien
  • Über 4000 Stunden Entwicklungszeit
  • Über 400 Stunden Bauzeit
  • Tausende präzise gefertigte Teile: Gussteile, Fotoätzteile und CNC-gefräste Metallkomponenten
  • Erstellt mit unseren eigenen CAD-Daten, die nach dem Scannen des Original-Chassis 00007/55 aus dem Mercedes-Benz Museum entwickelt wurden
  • In Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz entstanden, basierend auf Originalzeichnungen und Archivfotos

1955 schuf Rudolf Uhlenhaut das 300 SLR Coupé – ein Auto, das die Grenzen des Machbaren neu definierte. Mit nur 998 kg Gewicht, 302 PS und einem 5-Gang-Schaltgetriebe vereinte es Formel-1-Technologie mit straßentauglicher Präzision und bewegte sich an der Grenze des technisch Machbaren. Schneller als die Champions seiner Zeit, aber nie im Rennsport eingesetzt, wurde es zur Legende: ein greifbarer Mythos von Geschwindigkeit, Kraft und Genialität.

Eine Schönheit, geboren aus dem Geist des Motorsports

In den 1950er-Jahren kehrte Mercedes-Benz in den Motorsport zurück, um an die Erfolge der 1920er- und 30er-Jahre anzuknüpfen. Während Juan Manuel Fangio 1954 und 1955 die Formel-1-Weltmeisterschaft in seinem W196 dominierte, entwickelte Mercedes-Benz den 300 SLR – Super Leicht Rennsport – für die Sportwagen-Weltmeisterschaft. Stirling Moss fuhr mit seinem offenen Rennwagen Siege bei der Targa Florio und der RAC Tourist Trophy ein und absolvierte die legendäre Mille Miglia in Rekordzeit, wodurch er sich den Weltmeistertitel 1955 sicherte. Der 300 SLR war unglaublich schnell und der Konkurrenz weit überlegen, doch sein offenes Cockpit setzte die Fahrer Wind und Wetter aus. Uhlenhaut entwickelte die einfache, aber geniale Lösung: ein geschlossenes Dach. Dies bot den Fahrern mehr Komfort und reduzierte gleichzeitig den Luftwiderstand drastisch. Das Ergebnis war das 300 SLR Coupé. Doch es kam nie zum Einsatz. Die Carrera Panamericana, bei der das Fahrzeug sein Debüt geben sollte, wurde abgesagt, und Mercedes-Benz zog sich Ende des Jahres aus dem Motorsport zurück, um sich auf die Entwicklung von Personenkraftwagen zu konzentrieren.

Jenseits der Grenzen des technologisch Machbaren

Rudolf Uhlenhaut nutzte bekanntermaßen das schnellste Auto seiner Zeit als Firmenwagen. Es erreichte 300 km/h, während die meisten deutschen Sportwagen damals kaum 200 km/h schafften. Technisch identisch mit den SLR-Roadstern, trug das Uhlenhaut Coupé den 3-Liter-Reihenachtzylinder W 196 S, eine aufgebohrte und hubraumvergrößerte Version des 2,5-Liter-F1-Motors, die für den Betrieb mit handelsüblichem Benzin angepasst worden war. Das Coupé besaß zudem den längsten Radstand aller F1-Modelle. Mit Doppelquerlenkerachse vorn, Pendelachsen hinten, innenliegenden Trommelbremsen und einem gelöteten Stahlrohrrahmen, der mit einer ultraleichten Elektron-Karosserie aus Magnesiumlegierung verkleidet war, wog das Coupé nur 1.117 kg. Es war nicht nur ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, sondern auch ein Maßstab dafür, wie weit die Technologie für Straßenfahrzeuge getrieben werden konnte.

A Pair Like No Other and a Lasting Legacy

Only nine 300 SLRs were built, and among them just two racing prototype Coupés: chassis 0007/55 and 0008/55. Known affectionately as “The Blue” and “The Red” after the colours of their respective interior upholstery, the pair are not perfect twins, though many of their subtle distinctions are only detectable to only the most devoted on connoisseurs. Of the pair “The Red” has enjoyed the longest public life and, in May 2022, was sold to a private bidder for €135 million euros at an auction held in the Mercedes-Benz Museum, smashing the record as the most valuable car in the world.

Testfahrt München–Eching 1956

Unser maßstabsgetreues Modell des „Blauen“ bildet das 300 SLR Coupé exakt so ab, wie es im Frühjahr 1956 aussah. Rudolf „Rudy“ Uhlenhaut, Leiter der Mercedes-Benz-Testabteilung und treibende Kraft hinter der Entwicklung des Wagens, unternahm mit dem Fahrzeug auf der Autobahn München–Eching eine Hochgeschwindigkeits-Testfahrt, begleitet vom britischen Journalisten George Wilkins. Die Straße war für diese bemerkenswerte Vorführung vor der Fachpresse von der deutschen Polizei gesperrt worden, sodass der SLR eine erstaunliche Geschwindigkeit von 290 km/h erreichen konnte – und damit seinen Status als eines der schnellsten Straßenfahrzeuge seiner Zeit untermauerte.

Für Wilkins wurde dieser Tag zu einer wegweisenden Demonstration des Charakters und der Leistungsfähigkeit des Wagens. Später beschrieb Wilkins das Erlebnis als „Offenbarung: eine Lehrstunde in Sachen Leistung und deren Nutzung“ und staunte über die mühelose Souveränität, mit der Uhlenhaut den SLR bei immensen Geschwindigkeiten beherrschte. Mit Uhlenhaut am Steuer bewies der SLR seine Klasse, als er über die Autobahn raste, von 0 auf 160 km/h beschleunigte und innerhalb von nur 500 Metern wieder zum Stehen kam. Bei Geschwindigkeiten, die die meisten Autos aus der Ruhe bringen würden, blieb der SLR souverän, dass „160 bis 190 km/h zur Reisegeschwindigkeit werden“. Selbst die Bremsen beeindruckten und sorgten für eine kraftvolle Verzögerung „bei 160 km/h und mehr ohne jegliches Drama“. Laut Wilkin hatte dieses außergewöhnliche Auto zwei Jahrzehnte Erfahrung mit den besten Autos der Welt in den Schatten gestellt, und er rechnete nicht damit, „so schnell ein ebenbürtiges Fahrzeug zu finden“. Der SLR zeigte nicht nur schiere Geschwindigkeit – er setzte neue Maßstäbe für Raffinesse, Kontrolle und Ingenieurskunst unter den Straßenfahrzeugen seiner Zeit.

Dieses historische Ereignis führte zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen Wilkins und Robert Braunschweig, dem Herausgeber der Schweizer Automobil Revue. Möglich wurde dies durch die Unterstützung der Daimler-Benz-Geschäftsleitung. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit absolvierte der SLR eine anspruchsvolle 3.200 Kilometer lange Testfahrt durch Deutschland, die Schweiz und Italien. Der SLR bewältigte tückische Serpentinen, steinige Pisten und unterschiedliche Wetter- und Straßenverhältnisse. Nur auf der Münchner Autobahn setzten offizielle Zeitnehmer Präzisionsgeräte ein, um die Leistung des Coupés zu messen. Unser Modell des Uhlenhaut Coupé 300 SLR erinnert an diesen außergewöhnlichen Moment und bewahrt den Tag, an dem der SLR seine ingenieurtechnische Brillanz unter Beweis stellte, die seinen anhaltenden Ruf prägen sollte.

Fahrgestell 00007/55, nachgebildet im Maßstab 1:8

Dieses detailgetreue Modell im Maßstab 1:8 ist eine exakte Nachbildung des Mercedes-Benz Chassis 00007/55, bekannt als „Der Blaue“. Es wurde in unseren Werkstätten in enger Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz hinsichtlich Originallackierungen, Materialien, Archivbildern und Zeichnungen handgefertigt und veredelt. Dank hochpräziser digitaler Scans des Originalfahrzeugs konnten wir jedes Detail maßstabsgetreu nachbilden. Darüber hinaus wurde das Modell von unseren Ingenieuren und Designern eingehend geprüft, um eine absolut akkurate Darstellung zu gewährleisten.

Das Mercedes-Benz 300 SLR ‘Uhlenhaut Coupé’ ist auf nur 199 Stück im Maßstab 1:8 limitiert.

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